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Berichte zu den Veranstaltungen des Freundeskreises Römermuseum

Die Römer und der Philatelistentag in Bruchsal

Aus Anlass des 106. Deutschen Philatelistentags im Bürgerzentrum in Bruchsal vom 23. bis 25.09.2005 war der Freundeskreis Römermuseum Stettfeld eingeladen, am kulturellen Begleitprogramm mitzuwirken. Wir haben einen Infostand im Bürgerzentrum und einen Ausflug ins Römermuseum mit Weinprobe beigesteuert. In einer professionellen Festschrift mit Programm finden sich ausführliche Hinweise auf unseren Programmteil und ein Aufsatz über die Geschichte der römischen Funde in Stettfeld und das Museum.

Neben einem originalen Maybach-Oldtimer von 1934 aus dem Sinsheimer Technikmuseum haben wir zusammen mit dem Bruchsaler Schlossmuseum während der drei Tage die Besucher über unser kulturelles Erbe aus der Römerzeit informiert. Zwei große Vitrinen aus dem Bruchsaler Schloss, hauptsächlich mit römischen Fundstücken aus Stettfeld bestückt, bildeten einen schönen Kontrast zu Poster-Informationen des Freundeskreises über unser Museum und die in 2003 entdeckte Villa "In den Hecken". In interessanten Gesprächen am Rande erfuhren wir, dass unser Museum einigen Besuchern schon gut bekannt war. Einer erzählte von einer eindrucksvollen Weinprobe bei Hafners mit kombinierter Führung durchs Museum. Andere wollten unbedingt diese Erfahrung anlässlich der von uns für den 24.09. avisierten Besichtigung des Museums mit Weinprobe diesmal im Museum selber machen. Und wieder Andere versprachen, dass sie bei ihrem nächsten Besuch unserer Gegend auf jeden Fall Stettfeld und dem Museum einen Besuch abstatten wollten. Andere, die uns aus Zeitgründen nicht erreichen konnten, finden in der Festschrift genügend Erinnerung an Stettfeld und sein Museum.

Die Führung durch das Römermuseum mit dem Ehepaar Schimmelpfennig und die anschließende Weinprobe mit Frau Hafner vom gleichnamigen Weingut fand am Samstag, dem 24.09.05 statt.
Die 20 Teilnehmer wurden mit einem Bus der ehemaligen Kraftpost standesgemäß nach Stettfeld befördert. Hier begann um 16.00 Uhr der Aufenthalt mit einer knapp einstündigen Führung, die sich im Hinblick auf die darauf folgenden Ereignisse und die relativ begrenzte Zeit von knapp 2 Stunden auf sehr anschaulich präsentierte Schwerpunkte beschränkte. Aber trotz der Zeitbeschränkung waren die Besucher vom Museum, seinen Exponaten und der sachkundigen Führung sehr angetan.
Die anschließende Weinprobe, die Frau Hafner zur Freude der Teilnehmer durch weise und erheiternde Sprüche würzte, versetzte die Philatelisten in so gehobene Stimmung, dass die Rückfahrt mit dem Postbus zum Festabend im Bürgerzentrum nur verspätet angetreten werden konnte.


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