+++ Aktueller Hinweis: VERLÄNGERUNG - Die PLAYMOBIL-Sonderausstellung - Ein Lächeln zu Gast - kann im Römermuseum Stettfeld noch bis 30. April 2019 besucht und entdeckt werden +++

  Veranstaltungen    VortrÄge 2018/19  

Stettfelder Abendvorträge 2018/19

er Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e.V. möchte auf dieser Seite auf eine in der Region bekannte und beliebte Institution - die Stettfelder Abendvorträge für das Winterhalbjahr 2018/19 - aufmerksam machen. Detaillierte Informationen über die einzelnen Vorträge entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Übersicht. Eventuelle Änderungen können der Rubrik des Freundeskreises Römermuseum Stettfeld im Mitteilungsblatt der Gemeinde Ubstadt-Weiher entnommen werden. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, würden wir uns über Ihr Kommen freuen.

Titel:

Ein Lob auf den Hintern... Hinter(n)gründige Gedanken und Bilder zur Kunst- und Kulturgeschichte eines markanten Körperteils...

Referent:

Prof. Josef Walch, Reilingen

Datum:

15.11.2018 (Donnerstag)

Zeit:

19 Uhr

Ort:

Römerkeller (Stettfeld)

Eintritt:

2 €

Veranstalter:

Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

Zum Lesen der Inhaltsangabe bitte dieses Feld anklicken

  • chaut man sich frühgeschichtliche figürliche Darstellungen an, die in der Regel aus Ton oder Bronze weibliche Figuren zeigen, oft Venus-Darstellungen, so fällt ein Detail sofort auf: das überdimensional und großformatig gestaltete Gesäß der Figur. Dies lässt sich, wie bei der berühmten Venus von Willendorf (vor ca. 30.000 Jahren entstanden), symbolisch interpretieren als Zeichen der Fruchtbarkeit der Frau, aber auch als Amulett mit einer schützenden Funktion. Es war ein langer Weg zu weiblichen Darstellungen aus der griechischen Antike, die ein neues ästhetisches Ideal, gestaltet nach den Regeln des Goldenen Schnitts, repräsentieren wie z.B. die berühmte "Aphrodite Kallipygos" (wörtlich übersetzt: "Die mit den schönem Hintern").

    Es ist der Beginn einer "Gesäßkultur", die bis in die aktuelle Gegenwart reicht. Spätmittelalterliche Figuren wie der berühmte Buchener Blecker strecken dem Betrachter ihren Hintern entgegen. Solche Figuren finden sich auch an den Dachrändern vieler gotischer Kathedralen als sogenannte Wasserspeier. Teufel werden in dieser Zeit mit einem zum Gesicht geformten Gesäß dargestellt. Die Renaissance nimmt das ästhetische Vorbild der Antike auf, Rubens malt sehr sinnliche barocke Rückenansichten. In seinem informativen, in vielem überraschenden Vortrag, der auch durch manches Augenzwinkern begleitet wird, geht Prof. Josef Walch auch auf Martin Luther und Wolfgang Amadeus Mozart ein. Beide liebten eine derbe Sprache, wo das A-Wort immer wieder vorkommt, so auch in Mozarts berühmten Kanon "Leck mich im A...". Und wer kennt nicht Goethes "Götz von Berlichingen" mit seinem berühmten Zitat! Aber auch die Fotografie des 19. Jahrhunderts, Satire und Karikatur, Modetorheiten wie der "Cul de Paris", Bilder des Impressionismus, historische Postkarten oder nackte Rückseiten in der Werbung werden thematisiert. Und wer kennt nicht den berühmtesten Hinterteil der Gegenwart, den von Kim Kardashian...! Hinter(n)gründige Gedanken sind erlaubt!

  • Titel:

    Am Bruhrain - Natur- und kulturgeschichtliche Eindrücke aus einer geschichtlich alten Region

    Referent:

    Jürgen Alberti, Bad Schönborn

    Datum:

    06.12.2018 (Donnerstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • ruchsal oder Bruchhausen sind Orte in dieser nassen Landschaft grob zwischen dem Rhein und den ersten Hügeln des Kraichgaus. Probleme mit dem Wasser sind heute weitgehend gelöst. Interessante Pflanzen und Tiere solcher Lebensräume sind aber geblieben.
    Die Verwaltung der Herrschaft lag früher bei der speyrischen Landvogtei, die sich bis in den Kraichgau ausdehnte. Meist völlig unterschätzte Baudenkmale in kleinen Dörfern und Städten sind unbedingt sehenswert, z.B. Kislau, Waghäusel oder Hockenheim.

  • Titel:

    Geschmolzener Sand – zur Produktion von antiken Glaswaren im Vorderen Orient

    Referentin:

    Dr. Claudia Braun, Mannheim

    Datum:

    21.01.2019 (Montag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • er Werkstoff Glas war als Glasur im Vorderen Orient und Ägypten bereits seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. bekannt, er wurde aber erst im 15. Jahrhundert v. Chr. in größerem Umfang zur Herstellung von Gefäßen verwendet. Die ältesten Beispiele stammen aus Mesopotamien und Ägypten. Neben Rhodos entwickelten sich ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. vor allem an der syrischen Küste bedeutende Produktionszentren, deren Erzeugnisse eine weite Verbreitung fanden. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Glasgefäße aus den Werkstätten in der Levante, die zum Bestand der Antikensammlung der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim gehören.

  • Titel:

    Römischer Bestattungsritus und das Gräberfeld von Stettfeld

    Referent:

    Dr. Peter Knötzele, Karlsruhe

    Datum:

    15.02.2019 (Freitag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • ie Inhaltsangabe des Vortrags befindet sich in Verbereitung und kann zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden.

  • Titel:

    Cassiodor

    Referentin:

    Dr. Petra Mayer-Reppert, Karlsruhe

    Datum:

    12.03.2019 (Dienstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • ie Inhaltsangabe des Vortrags befindet sich in Verbereitung und kann zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden.

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