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Ein kleiner Rundgang durchs Museum

Im Erdgeschoss befinden sich Keramik-, Glas- und Metall-Funde, Plastiken aus Sandstein und vieles mehr aus der römischen Vergangenheit Stettfelds. Zeugnisse aus vielen Einzelausgrabungen und dem großen römischen Gräberfeld belegen einen wohlhabenden Ort an der Kreuzung zweier römischer Fernstraßen von ca. 100 - 260 n. Chr.

Das Kellergeschoss zeigt, dass es auch in vorgeschichtlicher Zeit in und um Stettfeld dank Wasser und fruchtbarem Boden reges Leben gab.

Im Obergeschoss wird an den durch geophysikalische Prospektion 2003 in Stettfeld entdeckten römischen Palast erinnert. Mit seinen eindrucksvollen Grundriss-Ausmaßen von ca. 120 x 60 m mit diversen Nebengebäuden kann er als eine Besonderheit im rechtsrheinischen Siedlungsgebiet angesprochen werden, ist er doch von den Außenabmessungen beinahe größer als die Front des Bruchsaler Schlosses und nur vergleichbar mit linksrheinischen Ausgrabungen.
Echt sind die original bemalten Putzstücke aus früheren Ausgrabungen eines römischen Bades am gleichen Ort. Sie sind in einem phantasievoll gestalteten Wandgemälde nach pompejanischem Vorbild integriert.
Ein Kurzfilm und eine Computer-Animation verdeutlichen dem Besucher die Dimension und mögliche Bedeutung des römischen Palastes.
Schwerpunkte der mit der Sonderausstellung 2009 dokumentierten ursprünglichen Farbigkeit antiker Plastiken sind in die Dauerausstellung übernommen worden.


"Dreigötterstein" mit der Darstellung von Apollo, Minerva und Merkur


Glasgefäß in Form eines Weinfasses.


Zwei Faltenbecher aus dem römischen Gräberfeld an der Alb.-Schw.-Straße


Der Weihealtar für die Vierwegegöttinnen – farbig nachempfunden