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Veranstaltungskalender des Freundeskreises Römermuseum
Die Stettfelder Abendvorträge im Winterhalbjahr 2011/2012
Wie in den vergangenen Jahren wollen wir auch im kommenden Winter eine Reihe von Vortragsveranstaltungen im Stettfelder Römerkeller, jeweils um 19.00 Uhr beginnend, durchführen. Bitte halten Sie sich dafür die folgenden Termine frei. Wir heißen Sie auch diesmal als unsere Gäste herzlich willkommen:
Die Schlacht von Kadesch - Unter diesem Titel wird Frau Diana Liesegang aus Heidelberg im Rahmen der Stettfelder Abendvorträge am Dienstag, dem 25.10.2011 über die berühmteste Schlacht in der Geschichte des Alten Orients berichten. Im Jahre 1274 v.Chr. fand dieses Ereignis statt, das heute in Bild und Schrift auf das Beste dokumentiert ist. Die Schlacht von Kadesch zwischen Ramses II, dem König von Ägypten und dem hethitischen König Muwatallis III symbolisiert bis heute in der Geschichte der Archäologie, der Kunst und der Historie einen Meilenstein in den Beziehungen der beiden entscheidenden Großmächte Ägypten und Hatti im späten 13.Jh.v.Chr. und ist bis heute ein bedeutendes Thema in der wissenschaftlichen Forschung zur Historie und Militärgeschichte der Antike.Die Ergebnisse dieser militärischen Auseinandersetzung trugen zu einer neuen Beziehung zwischen Ägypten und Hatti bei und legten den historischen Grundstein für die Entstehung des ersten offiziellen Friedensvertrages der Weltgeschichte, der im Jahre 1259 v.Chr. von Ramses II. und Hattusilis II. geschlossen wurde.
Montag, der 28.11.2011, Vortrag von Jürgen Alberti aus Bad Schönborn über "Odins Wald oder "öder" Wald, natur- und kulturgeschichtliche Impressionen aus dem Kleinen und Vorderen Odenwald"
Mittwoch, der 25.01.2012, Vortrag von Ulrich Pfitzenmeier aus Philippsburg über "Spuren am Strom - Geschichte Philippsburgs"
Dienstag, der 27.02.2012, Vortrag von Dr. Ludwig Hildebrandt aus Wiesloch über "Die Kaiserpfalz Wimpfen - Neue Erkenntnisse zu Anfang und Ende"
Dienstag, der 27.03.2012, Vortrag von Dr. Markus Scholz aus Mainz über "Als Römer ins Jenseits - Grabbauten als neue Statussymbole in den nördlichen Grenzprovinzen des Imperium Romanum im 1.-3. Jahrhundert n. Chr."
Im April 2012 (15. oder 16. KW 2012), Vortrag von Dr. Annettte Schieck aus Mannheim über "Kleidung und Identität in der Antike" ggf. verbunden mit einer Exkursion zur gleichnamigen Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim.
Sonderausstellung
Meißel - Griffel - Feder
Schreiben im Römischen Reich - verlängert bis 30.10.!
Die Sonderausstellung vom 27. März bis 30. Oktober 2011 im Römermuseum Stettfeld befasst sich anhand von vielen Beispielen und Aktionen mit der für die Beherrschung des riesigen Reiches unverzichtbaren Schreibtechnik der Römer. Die Ausstellung ist immer sonntags von 10 - 12 und von 14 - 17 Uhr geöffnet, Gruppenführungen sind darüber hinaus jederzeit möglich - Anmeldung über Tel. 07253-5163 oder 07251-61714.
Die Römer verbreiteten die Schrift in Europa und führten Lebensbedingungen ein, durch die ein maßgeblicher Teil der Bevölkerung alphabetisiert und die Schrift zu einem alltäglichen Kommunikationsmittel wurde.
In fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens spielte die Schrift im Römischen Reich eine große Rolle, Insbesondere die römische Armee ist ohne Schrift nicht denkbar.
Auch der einfache Bürger traf im öffentlichen und privaten Leben ständig auf die Schrift. Geläufig lesen und schreiben konnten zwar nach verbreiteter Schätzung weniger als 20 Prozent der Bevölkerung, darunter mehr Männer als Frauen. Auch weniger Schriftkundige sahen allerorts Inschriften, nahmen Bekanntmachungen und Ankündigungen jeder Art zur Kenntnis, erhielten Quittungen für bezahlte Steuern, konnten schriftliche Verträge schließen, Briefe senden und empfangen, in Tempeln Gelübde niederlegen.
Anhand eigener Exponate und mit Ausstellungsstücken des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz sowie der Unterstützung privater Leihgeber zeigt die Ausstellung die verschiedenen Schreibtechniken und die dafür verwendeten Materialien.
Außerdem bietet sie dem Besucher der Ausstellung die Möglichkeit, die verschiedenen Schreibtechniken zu erproben, so das Ritzen von Schriftzeichen in eine Wachstafel und das Beschreiben eines Papyrus mit Feder und Tinte..
Darüber hinaus kann er sich von der Geschichte der Schrift über die Entstehung bedeutender Werke römischer Literatur bis hin zur Erfindung der ersten Kurzschrift ausgiebig informieren.
Idee sowie Gestaltung und Durchführung der Ausstellung liegen in der Verantwortung des Freundeskreises Römermuseum Stettfeld, der erneut von Dr. Peter Knötzele wissenschaftlich betreut wird.
Wir führen jährlich regelmäßig durch:
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unseren Jahresausflug, der uns oft -aber durchaus nicht immer- zu
Stätten, an denen es römische Dinge zu sehen gibt, führt
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unseren Stadtbahnausflug, bei dem wir preisgünstig mit Regiokarten
oder Wochenendtickets reisen
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die Stettfelder Abendvorträge im Winterhalbjahr
Wir nehmen auch teil am Ferienprogramm der Gemeinde Ubstadt-Weiher.
Am „Stettfelder Geißenmarkt“ und dem „Tag des offenen Denkmals“ öffnen wir das Römermuseum ganztägig bei freiem Eintritt und interessanten Zusatzveranstaltungen.
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