„Ein Stück Land in der Stadt“ – Gärten in der römischen Welt
| Referent/in: | Frau Dr. Claudia Braun |
| Zeit: | 19 Uhr |
| Ort: | Alte Kelter, Obere Str.11 76698 Ubstadt |
| Eintritt: | 4 €, Schüler & Studenten 2€ |
| Veranstalter: | Freundeskreis Römermuseum Stettfeld |
Der Wunsch nach pflanzlichem Grün war in der römischen Gesellschaft tief verwurzelt, da in der Frühzeit der Republik der Besitz eines Nutzgartens für die Identität als römischer Bürger von grundlegender Bedeutung war. Mit der zunehmenden Ausdehnung des Imperium Romanum lernten die Römer vermehrt die als Ziergärten gestalteten Anlagen anderer Kulturen kennen und passten sie ihren eigenen Vorstellungen an. Die grünen Oasen innerhalb der Wohnhäuser boten Raum für Freizeitvergnügen und Kunstgenuss und sollten die Gesundheit und Erholung der Hausbewohner fördern. Durch eine je nach Vermögen mehr oder wenige pompöse Ausstattung dienten sie aber auch dazu, Gäste zu beeindrucken.
Es entwickelte sich schließlich eine der komplexesten Gartenbautradition der Antike, die für Grünanlagen im Mittelalter und in der Renaissance eine wichtige Quelle darstellte.